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Makros nachladen

In manchen Prescribe-Druckern ist Flash-Speicher oder eine Festplatte zur permanenten Ablage von Makros vorhanden. Makros, die auf diese Weise zur Verfügung stehen, müssen nicht im Druckdatenstrom mit geladen werden. Das reduziert unter Umständen die Übertragungszeit des Druckauftrags zum Drucker erheblich.

Der Prescribe-Emulator verfügt über einen Mechanismus, mit dem sich der Einsatz von Flash-Speicher und von Druckerfestplatten vom Effekt her nachbilden lässt.

Grundlage für diesen Mechanismus ist, dass der Emulator Makros, die er nicht findet, automatisch auf der Festplatte des Rechners sucht, auf dem convert4print ausgeführt wird.

Makro-Format

Um ein Makro auf der Festplatte abzulegen, muss es aus technischen Gründen heraus angepasst werden. Die Anpassung bezieht sich darauf, dass das Kommando MCRO selbst nicht Bestandteil der Makrodatei sein darf.

Eine gute Idee ist, aus Dokumentationsgründen das Kommando in der Datei zu lassen, es aber auszukommentieren.

Beispielsweise könnte der Inhalt einer Makrodatei dann so aussehen:

Name der Makro-Datei

Die Datei mit dem Makro muss als Namen den auf vier Zeichen gekürzten und in Kleinbuchstaben konvertierten Namen des Makros bekommen. Als Dateiendung ist in jedem Fall '.mcr' zu verwenden.

Der korrekte Dateiname für das Beispielmakro oben wäre also 'grap.mcr'.

CMNT 
MCRO GRAPH;
     SPD 0.05; SCS 0.23;
     MAP 0, -7.3; TEXT %1;
     MAP 0, 0; BOX 6, -7;
     MAP -0.1, 0.5;
     TEXT "So  Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa";
     MAP 0, -%2;
     DAP 1, -%3;
     DAP 2, -%4;
     DAP 3, -%5;
     DAP 4, -%6;
     DAP 5, -%7;
     DAP 6, -%8;
ENDM;

Speicherort der Makro-Datei

Abhängig davon, ob das Makro allen Prescribe-Emulatoren oder nur einem ganz spefischen Emulator zur Verfügung gestellt werden soll, wird die Makro-Datei entweder ins Arbeitsverzeichnis des convert4print-Services oder dort in ein Unterverzeichnis mit der internen Kennung des jeweiligen Emulators kopiert.

Das Arbeitsverzeichnis von convert4print liegt in der Regel im öffentlichen Dokumentordner für Anwendungsdaten. Dort findet sich ein Ordner mit dem Namen 'SPE Systemhaus GmbH' und in diesem wiederum ein Ordner mit dem Namen 'convert4print'. Soll das Makro für alle Prescribe-Emulatoren verfügbar sein, gehört es in genau diesen Ordner.

Soll nur ein einziger Emulator das Makro nutzen, ist in diesem Ordner ein neuer Ordner mit dem internen Namen des Emulators, beispielsweise '583BF00D', zu erzeugen und das Makro ist dort abzulegen.

Hinweise

  • Der Prescribe-Emulator sucht ein Makro immer zuerst im Arbeitsverzeichnis von convert4print. Wird er dort nicht fündig, prüft er, ob es ein Unterverzeichnis mit der Kennung des Emulators gibt, und wenn ja, sieht er dort nach. Auf diese Weise kann auch mit einem Mix aus allgemein und sehr speziell verfügbaren Makros gearbeitet werden.
  • Ein von Festplatte geladenes Makro steht natürlich solange zur Verfügung, bis es entweder explizit durch das Kommando DELM, oder generell durch das Kommando DAM gelöscht wird.
  • Es ist klar, dass der aufgrund der Interpretation des Makros erzeugte Druckdatenstrom mit jedem neuen Druckauftrag zum Drucker (i.d.R. via Netzwerk) geschickt werden muss. Die oben genannten Einsparungen bei der Datenübertragung betreffen deshalb hier nur die Übertragung zwischen druckender Anwendung und dem Prescribe-Emulator.
convert4print/prescribe/makro.txt · Zuletzt geändert: 2018-04-06 16:52 (Externe Bearbeitung)