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Allgemeines

Ausgangslage

Wie alle Laserdrucker verfügen auch die der Firma Kyocera über eine ganze Reihe von Schriften, die für die individuelle Dokumentgestaltung eingesetzt werden können.

Aus historischen Gründen waren die Schriften der ersten Prescribe-Drucker sogenannte Bitmap-Schriften. Diese Schriften definieren die einzelnen Zeichen als Pixel-Muster fester Grösse. Daher sind die nutzbaren Schriftgrössen durch das Angebot des Druckers limitiert.

Im Prescribe-Kommando FONT werden diese Nummern über eine Schriftnummer ausgewählt, wobei eine Besonderheit von Prescribe ist, dass diese Schriftnummern im Portrait-Modus andere sind, als im Landscape-Modus. Folgerichtig existiert auch die Möglichkeit, alleine über die Auswahl der Schrift die Seitendrehung zu bestimmen. Ausserdem existieren so esoterische Funktionen wie die Nutzung von um 90 Grad gedrehten Zeichen (bei Druckrichtung von links nach rechts).

In diesen Druckern der ersten Stunde gab es drei skalierbare Schriften, die allerdings für den konkreten Einsatz mit Hilfe des Kommandos GENF in der geforderten Grösse generiert werden mussten, bevor sie dann wieder über einen Schriftnummer eingesetzt werden konnten.

Mit der Verfügbarkeit der TrueType-Technologie erhielten auch die Prescribe-Drucker richtige skalierbare Schriften, die mittels des Kommandos SFNT leicht in allen Grössen verfügbar gemacht werden können. Es sind dies in der Regel genau die Schriften, die auch im PCL-5-Modus bereitstehen.

Emulation

Aktuelle Druckermodelle von Kyocera unterstützen das Kommando GENF nicht mehr. Daher ist es auch in der convert4print Emulation nicht implementiert.

Applikation, die noch dieses alte Kommando enthalten, lassen sich einfach unterstützen, indem im Eingangsfilter des Emulators das komplette GENF-Kommando gegen ein entsprechendes SFNT-Kommando ausgetauscht wird.

Moderne Laserdrucker verfügen nicht mehr über Bitmap-Schriften. Daher ersetzt der Emulator alle Verweise auf die residenten Schriften gegen Verweise der skalierbaren Schriften des Zieldruckers.

Das kann im Einzelfall zu kleineren Abweichungen im Druckbild führen - insbesondere beim Einsatz der proportionalen Schriften. Die Schrift Swiss wird gegen Univers oder Helvetica ersetzt, und die Schrift Dutch gegen Times New Roman.

Die Abweichungen betreffen zum einen die Laufweite von Druckzeilen und zum anderen auch das Erscheinungsbild, weil in den alten Kyocera-Schriften die Ziffern grösser sind.

Die Schrift Letter Gothic ist auf den aktuellen Laserdruckern nicht als fett/kursiv verfügbar. Der Emulator nutzt in diesem Fall die Schrift Courier in fett/kursiv. Diese Ersetzung kann bei Bedarf allerdings über den Anpassungsbereich modifiziert werden.

convert4print/prescribe/allgemeines.txt · Zuletzt geändert: 2018-04-06 14:52 (Externe Bearbeitung)

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