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Mögliche Abweichungen

Da es selbst bei der Fa. Kyocera keinen einheitlichen Standard für den Umfang von Prescribe gibt, kommt es manchmal zu kleineren Abweichungen bei der Ablösung der unterschiedlichen Kyocera-Druckermodelle. Das betrifft können sowohl Abweichungen in der Handhabung des Druckers als auch Abweichung im Druckbild sein.

Im folgenden sind bekannte Ursachen für Abweichungen gelistet, die sich aus der Arbeitsweise des Emulators oder den Unterschieden zwischen den Druckern der Fa. Kyocera und den Druckern anderer Hersteller ergeben:

  • Die im Kommando SFNT möglichen Angaben zur Kompression und Neigung einer Schrift kaben keine Auswirkungen auf den PCL-Modus.
  • Die Schrift Letter-Gothic ist nicht in der Variante kursiv und fett verfügbar und wird durch Courier ersetzt. Die Schriftart Prestige-Elite wird durch Courier, und Lineprinter wird durch Letter-Gothic ersetzt.
  • Die Anwahl von proportionalen Schriften über das Kommando FONT führt vor allem bei kleineren Schriftgrössen zu Abweichungen in den Laufweiten von Fliesstext. Dies wird dadurch verursacht, dass keine exakte Nachbildungen der Kyocera Bitmap-Schriften verfügbar sind.
  • Beim Einsatz des Kommandos SULP gibt es Einschränkungen bei der Nutzung von proportionalen Schriften. Das Kommando hat keine Auswirkungen auf den PCL-Modus.
  • Nicht jeder angeschlossene Drucker verfügt von Seiten seiner Ausstattung über alle Möglichkeiten der Papiernachbearbeitung. Das ist auch bei den unterschiedlichen Modellen der Kyocera-Drucker nicht anders. Insofern ist insbesondere die Unterstützung der Kommandos ELP, JOG, STPL, PNCH, FOLD und WIDE natürlich abhängig vom konkret eingesetzten Zieldrucker und der Richtigkeit des Anpassungsbereichs.
  • Im Kommando FRPO können nur ein begrenzte Anzahl von Parametern voreingestellt werden.
  • Der druckbare Bereich auf einem Blatt ist bei einigen Kyocera-Druckern grösser oder kleiner als auf einem konkret genutzten Drucker eines anderen Herstellers. Dadurch bedingt können Formulare oder andere Bestandteile des Druckbildes anders dargestellt werden (sowohl grösser als auch kleiner). Das ist insbesondere dann der Fall, wenn sich beim Formulardesign darauf verlassen wurde, dass Prescribe zu lange Linien am rechten und unteren Rand kürzt und Linien ausserhalb des druckbaren Bereichs wieder 'hereinholt'.
  • Es werden nicht unterstützte Kommandos verwendet. Diese sind als Fehlermeldungen in der Ablaufverfolgung des Prescribe-Emulators sichtbar.


Hinweis

Sollte im konkreten Fall keine Erklärung für eine Abweichung zu finden sein, oder der letztgenannte Grund zutreffen, können Sie uns gerne Aufzeichnungen des Druckdatenstroms zur Analyse zur Verfügung stellen. Wir werden prüfen, ob das Problem behebbar ist, und können gegebenenfalls auch den Emulator anpassen.

convert4print/prescribe/abweichungen.txt · Zuletzt geändert: 2018-04-06 14:52 (Externe Bearbeitung)

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