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Statusanzeige Management-Konsole

Im Feld Status Konsolen sind zwei farbige Flaggen zu sehen, die schnell erfaßbar den aktuellen Status der Management-Konsole und der Backup-Konsole signalisieren. Dabei steht die linke Flagge für die Management-Konsole (Hauptkonsole) und die rechte Flagge für die Backup-Konsole. Die Flaggen können drei Farben annehmen:

Die Konsole ist betriebsbereit.

Die Konsole ist ausgefallen oder nicht erreichbar.

Der Status der Konsole ist noch nicht ermittelt oder es ist keine Konsole konfiguriert.

Ist beispielsweise eine Backup-Konsole konfiguriert, diese kann aber im Netzwerk nicht erreicht werden, weil der Rechner der Backup-Konsole ausgefallen oder weil die Netzwerkverbindung zum Rechner der Backup-Konsole zusammengebrochen ist, ergibt sich folgendes Bild:

Wäre gar keine Backup-Konsole konfiguriert, wäre die rechte Flagge weiss. Wäre die Hauptkonsole ausgefallen, und der convert4print-Server läuft aktuell nur mit der Backup-Konsole, ergäbe sich folgendes Bild:

Die anderen möglichen Kombinationen sind dem entsprechend zu interpretieren.


Direkt rechts neben den Flaggen befindet sich ein Textfeld, das bei Bedarf den mit den Flaggen angezeigten Zustand der Konsole(n) in einigen besonderen Fällen noch kommentiert.

Wenn für einen convert4print-Server überhaupt keine Konsole erreichbar ist, wird der Betrieb der Konverter nicht gleich eingestellt, sondern es läuft eine sogenannte Kulanzzeit, die dem Administrator Gelegenheit geben soll, mindestens eine der Konsolen wieder betriebsbereit zu machen. Das Ende der Kulanzzeit wird für deren Dauer angezeigt.

Läuft die Kulanzzeit ab, ohne daß es dem Administrator gelingt, eine Konsole betriebsbereit zu machen, werden zwar alle aktuell noch laufenden Konverter ihre angefangenen Druckaufträge erledigen, es werden aber keine neuen Druckaufträge mehr angenommen. Die Konverter werden dann nach und nach alle in den Zustand Lizenzanfrage gehen und dort verharren, bis wieder eine Konsole verfügbar ist. Dieser Zustand wird gesondert angezeigt.

Ein weiterer besonderer Zustand ist der, daß eine Backup-Konsole in Betrieb war, und damit der an der Backup-Konsole hängende rote Schlüssel aktiviert wurde. Der rote Schlüssel gilt immer nur für 30 Tage ab der ersten Aktivierung. Damit die Backup-Konsole über diese 30 Tage hinaus ihre Schutzwirkung behält, muß sie reaktiviert werden. Dazu muß der Administrator beim Lieferanten von convert4print eine aktualisierte Lizenzdatei anfordern und auf beiden Konsolen einspielen. Der Ablaufzeitpunkt der 30 Tage wird neben den Flaggen angezeigt.

Wird der rote Schlüssel innerhalb des angegebenen Zeitraums nicht reaktiviert, ändert sich der angezeigte Text wie unten zu sehen. Obwohl die Flagge der Backup-Konsole grün ist - weil die Backup-Konsole aktiv und die Netzwerkverbindung zu ihr ungestört ist - besteht kein Schutz mehr im Falle eines Ausfalls der Hauptkonsole!

Wurde die convert4print-Installation mit einer Lizenzdatei betrieben, die für eine ältere Version von convert4print erstellt wurde, und besteht für diese ältere Version keine Software-Subskription, erscheint der unten abgebildete Text. Das Kontrollfeld wird nach einigen Sekunden automatisch geschlossen. Für den Betrieb dieser Version von convert4print muß entweder in der Lizenzdatei eine bestehende Subskription nachgetragen werden, oder, falls keine Software-Subskription bestanden hat, muß eine neue Lizenz erworben werden.


Hinweise

  • Wird eine Kulanzzeit angezeigt, bedeutet dies, daß alle Fehler- und Statusmeldungen der Konverter nicht in eine Protokolldatei eingetragen werden können. Bilden die Protokolldateien die Grundlage für irgendwelche Statistiken oder dienen sie als Abrechnungsgrundlage, sind die gewonnenen Ergebnisse unvollständig.
  • Wird die Backup-Konsole benutzt, werden alle Fehler- und Statusmeldungen der Konverter in die Protokolldatei der Backup-Konsole eingetragen. Leider kann nicht sichergestellt werden, daß alle Konverter den Ausfall der Management-Konsole (oder auch umgekehrt der Backup-Konsole) in Realzeit mitbekommen, sodaß die dann zusammengesetzten Protokolldateien auch in diesem Fall nur bedingt als Abrechnungsgrundlage herangezogen werden können.
  • Fällt die Management-Konsole oder die Backup-Konsole aus, entsteht für jeden Konverter einmalig eine Wartezeit von ca. 20 Sekunden durch das Warten auf die Antwort der angesprochenen Konsole. Ist der Rechner der Management-Konsole und der der Backup-Konsole ausgefallen, entsteht innerhalb der Kulanzzeit am Anfang eines Druckauftrags einmalig eine Wartezeit in der Größenordnung von 40 Sekunden durch die Suche des Konverters nach den Konsolen. Ist keine Backup-Konsole definiert, reduziert sich diese Wartezeit auf ca. 20 Sekunden. Diese Wartezeiten sind dem dem Windows-System zugrundeliegenden Netzwerkmanagement geschuldet.
convert4print/handbuch/statusanzeige_management-konsole.txt · Zuletzt geändert: 2018-04-06 14:34 (Externe Bearbeitung)

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