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Mindestausstattung des Rechners

Um convert4print auf einem Rechner installieren zu können, muß der Rechner eine gewisse Mindestausstattung vorweisen:

  • IBM kompatibler PC (Pentium Prozessor oder besser, 800 MHz oder mehr)
  • Betriebssystem Windows 7 / 8 / 10, Windows Server 2008 / 2012 / 2016
  • 512 MB Arbeitsspeicher, zzgl. Speicher für Betriebssystem
  • 5 MB freier Platz auf der Festplatte und freier Platz für Ablaufverfolgungen und eventuelle Aufzeichnungen
  • Permanente Netzwerkverbindung zur Management-Konsole

Selbst mit dem komplexen IPDS-Konverter lassen sich so ohne weiteres Drucker mit einer Druckleistung von bis zu 60 Seiten pro Minute betreiben.

Die obigen Angaben gelten für einen Rechner mit 20 gleichzeitig operierenden IPDS-Konvertern. Sollen noch mehr Konverter betrieben werden, steigen die Anforderungen an Arbeitsspeicher und Festplattenplatz für Konfigurationsdaten linear. Der Prozessortakt begrenzt natürlich den Gesamtdurchsatz des Rechners. Mit einem einfachen Rechner (P4 HT, 3GHz) lassen sich in etwa 3000 IPDS-Seiten pro Minute konvertieren.

Werden einzelne oder mehrere Konverter im Modus Fehlersuche betrieben, erhöht sich der benötigte Platz auf der Festplatte, weil die Eingangs- und Ausgangsdaten der Konverter in entsprechende Aufzeichnungsdateien geschrieben werden. Je nach Größe der überwachten Druckaufträge können so auch mal einige 100 Megabyte und mehr belegt werden.


Um auf einem convert4print-Server neben den normalen Druckerkonvertern noch Gateways zu betreiben, sind die Anforderungen verständlicherweise sehr von der Aufgabe des Gateways abhängig. Da bei fast allen Aufgaben entweder Abbilder der Druckausgaben (TIFF) oder PDF-Dateien mit den Druckausgaben erforderlich sind, ist der Rechenaufwand im Vergleich zur Konvertierung durch convert4print deutlich höher.

  • IBM kompatibler PC (Pentium Prozessor oder besser, 2000 MHz oder mehr)
  • Betriebssystem Windows 7 / 8 / 10, Windows Server 2008 / 2012 / 2016
  • 1024 MB Arbeitsspeicher, zzgl. Speicher für Betriebssystem
  • 50 MB freier Platz auf der Festplatte für das Gateway, die TIFF- bzw PDF-Konverter
  • Je nach Aufgabe des Gateways zusätzlicher Plattenplatz für die permanente oder temporäre Ablage von Dateien
  • Permanente Netzwerkverbindung zur Management-Konsole

Die erreichbaren Durchsatzleistungen hängen sehr stark von der Aufgabe des Gateways und der eingesetzten Hardware ab. In einer realen Installation mit einem einfachen Rechner (P4 HT, 3GHz), der nur ein Archiv-Gateway bedient, lassen sich 270 ein- und zweiseitige Dokumente pro Minute in PDF-Dateien konvertieren, indizieren und an ein Archivsystem übergeben.


Die Anforderungen an die zu verwendenden Drucker hängen ausschließlich von den eingesetzten Konvertern und deren gewünschtem Leistungsumfang (z.B. Heften, Lochen, etc) ab. Hinweise finden sich in der Dokumentation der jeweiligen Konverter.


Hinweise

  • convert4print ist ein Programmpaket, welches für aktuelle Prozessoren geschrieben wurde, und deshalb von Mehrkern-Prozessoren und von Hyper-Threading stark profitiert. Alle Konverter und Gateways laufen als eigene Prozesse mit jeweils mehreren Threads, was ein Höchstmaß an Parallelität garantiert.
  • Bei der Auswahl geeigneter Server-Hardware ist immer zwischen der statischen und der dynamischen Last des Rechners zu unterscheiden. Eine große Anzahl von Konvertern bedeutet zunächst einmal viel Speicherplatz auf der Platte und im Hauptspeicher. Eine große Anzahl gleichzeitig aktiver Konverter bedeutet erhöhte Ansprüche an den ausführenden Prozessor.
  • Die maximale Anzahl von konfigurierten Konvertern pro Server sollte daher 250 nicht überschreiten. Die maximale Anzahl der gleichzeitig aktiven Konverter bestimmt deren notwendige Geschwindigkeit: bei 60 Seiten/Minute sind ca. 50 Konverter nutzbar, bei 30 Seiten/Minute sind es ca. 100.
  • Bevor convert4print installiert und in Betrieb genommen werden kann, muß im Netzwerk eine Software-Mangement-Konsole installiert und konfiguriert worden sein. Die Software-Mangement-Konsole kann ohne weiteres auf dem gleichen Rechner installiert werden wie convert4print.
  • Von den Betriebssystemen Windows 7 / 8 / 10 sollten nur die Professional Editionen oder besser eingesetzt werden.
  • Beim Einsatz von Windows-Betriebssystemen in der 64 Bit-Version werden alle convert4print-Komponenten im 32 Bit-Modus ausgeführt. Da die Konverter in der Regel auf Datenströmen von einzelnen Bytes operieren, ist von einer aufwändigen 64 Bit-Portierung kein Leistungszuwachs und auch sonst kein funktionaler Vorteil zu erwarten. Daher wird convert4print ausschließlich als 32 Bit-Version angeboten.
  • Für den convert4print Service sollte zur Erreichung maximaler Konverterleistung in der Systemsteuerung unter 'Systemeigenschaften / Erweitert / Leistungsoptionen' den Hintergrunddiensten Priorität gegeben werden.

  • Die Konverter und Gateways sind von ihrer Programmierung her auf einen maximalen Durchsatz von etwa 60 Seiten pro Minute eingestellt. Dies erst ermöglicht einen gleichzeitigen kontinuierlichen Betrieb von ca. 100 Druckern auf einem einzigen Server. Für höhere Druckleistungen (bis ca. 1000 Seiten pro Minute) läßt sich diese Durchsatzgrenze für einzelne Drucker oder Gateways durch Vergabe einer besonderen Lizenz aufheben - allerdings auf Kosten der Leistung von anderen auf dem Server installierten Konverter oder Gateways.
  • Der convert4print Service kann - mit den entsprechenden Durchsatzeinbußen - ohne weiteres auch in virtuellen Maschinen (z.B. VMware, MS Hyper V) betrieben werden.
  • Die Management-Konsole kann nur bedingt auf virtuellen Maschinen betrieben werden. Voraussetzung ist die Möglichkeit, der Maschine einen physischen USB-Port fest zuordnen zu können, damit der USB-Schlüssel erkannt werden kann. Der Betrieb über USB-Extender (Umsetzer USB-Ethernet-USB) funktioniert in der Regel nicht stabil!
  • Der Betrieb mehrerer Gateways auf einem convert4print-Server ist durchaus möglich. Allerdings sollte genau geprüft werden, ob sich die Gateways nicht etwa beim Wettbewerb um gemeinsame Ressourcen (Platte, PDF-Konverter, Netzwerkverbindungen, etc) so stark ausbremsen, dass die erwarteten Durchsätze nicht erreicht werden können.
convert4print/handbuch/mindestausstattung_des_rechners.txt · Zuletzt geändert: 2018-09-12 13:57 von volker

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